|
|
|
|
19.07.2010 Pablo Picasso - Originale Plakate und Keramiken. Vernissage am Sonntag 01. August 2010 um 11.30 Uhr.
|
19.07.2010 Samstag 24. Juli 2010: Busreise zur art bodensee mit walz kunsthandel
|
19.07.2010 23. bis 25. Juli 2010: Besuchen Sie uns auf der art bodensee
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
Margarete Schepelmann-Groz (geboren am 3. Juli 1907 in Bitz auf der Schwäbischen Alb) gilt als eine der bedeutenden Bildhauerinnen der Nachkriegszeit. Sie hat sich einen Namen, sowohl als Künstlerin, als auch als Schriftstellerin unter dem Pseudonym „Katharina Thörner“ gemacht.
Ab 1930 erlernte Margarete Schepelmann-Groz Töpferei in der Keramikklasse der Kunstgewebeschule in Stuttgart, welche sie 1933 mit der Gesellenprüfung abschloss.
Erstes Kontakte zur Bildhauerei fand sie schon während ihrer Ausbildung, als sie durch einen Unfall nicht an der Drehscheibe arbeiten konnte, und sich so zum ersten Mal dem Modellieren von Körpern zuwandte.
Ihre künstlerische Entwicklung wurde angeregt und gefördert durch den Stuttgarter Bildhauer Walter Ostermayer, sowie durch eine ausgedehnte Reise nach Palästina, die sie nach Abschluss ihrer Ausbildung im Frühjahr 1933 unternahm. Die Eindrücke vom Leben in Palästina sowie der Besuch historischer Städte der Antike und des vorderen Orients, sollten ihr weiteres Leben und Schaffen nachhaltig prägen.
Nach Deutschland zurückgekehrt begann Margarete Schepelmann-Groz im Herbst 1933 ihr Studium in der Bildhauerklasse von Bernhard Bleekes an der Münchner Kunstakademie. Dieses Studium an der Kunstakademie führt zu weiteren Studienaufenthalten in verschiedenen Städten Italiens.
Nach ihrer Zeit an der Kunstakademie blieb Margarete Schepelmann-Groz 1935 zunächst in München. Bedingt durch den Beginn des zweiten Weltkrieges kehrte sie 1943 in ihre alte Heimat, die Schwäbische Alb, zurück.
Das Ende des Krieges ist für Margarete Schepelmann-Groz auch ein Neubeginn als Künstlerin. Bis 1952 entstehen Arbeiten aus Ton.
Die in dieser Schaffensperiode entstandenen Arbeiten können als Vorstufe zu dem Beginn ihrer eigentlichen Arbeit im Jahr 1952 gesehen werden, darunter zahlreiche Kleinbronzen, Einzelfiguren, Gruppen und Reliefs – bis zu ihrem Tod insgesamt über 200. Die meisten dieser Arbeiten haben – historisch gesehen – den Charakter von Bozzeti, sind also skizzenhafte, expressive Modelle.
Eine schwere gesundheitliche Krise im Jahre 1959/60 förderte die Beschränkung auf die kleine Form und bereitete ihre schriftstellerische Arbeit vor, welche sie 1977 unter dem Pseudonym Katharina Thörner begann und aus der zahlreiche Gedichte und Erzählungen entstammen.
Im Jahr 2001 verstarb Margarete Schepelman-Groz. |
|
|