walz kunsthandel, Überlingen am Bodensee   

  GALERIE & ANTIQUARIAT. KUNSTWERKE. Francisco José de Goya
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GALERIE & ANTIQUARIAT
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AKTUELLES
19.07.2010
Pablo Picasso - Originale Plakate und Keramiken. Vernissage am Sonntag 01. August 2010 um 11.30 Uhr.

19.07.2010
Samstag 24. Juli 2010: Busreise zur art bodensee mit walz kunsthandel

19.07.2010
23. bis 25. Juli 2010: Besuchen Sie uns auf der art bodensee

AMBITIONIERT & GÜNSTIG
Otto Pankok: Blume
Otto Pankok: Blume
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NEUZUGÄNGE
Yongbo Zhao: Ein neues Kapitel
Yongbo Zhao: Ein neues Kapitel
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Francisco Goya: Es ist keine Zeit mehr Francisco Goya: Es ist keine Zeit mehr     2.000,- EUR  
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Francisco Goya: Gegen das allgemeine Wohl Francisco Goya: Gegen das allgemeine Wohl     2.500,- EUR  
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Francisco Goya: Gott verzeih ihr: es war ihre Mutter Francisco Goya: Gott verzeih ihr: es war ihre Mutter     6.000,- EUR  
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Francisco Goya: Grausame Torheit Francisco Goya: Grausame Torheit     4.000,- EUR  
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Francisco Goya: Kann uns denn niemand losbinden? Francisco Goya: Kann uns denn niemand losbinden?     900,- EUR  
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Francisco Goya: Klare Torheit Francisco Goya: Klare Torheit     3.800,- EUR  
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Francisco Goya: Kleine Kobolde Francisco Goya: Kleine Kobolde     1.600,- EUR  
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Francisco Goya: Kleiner Gefangener Francisco Goya: Kleiner Gefangener     Preis auf Anfrage  
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  Francisco de Goya (eigentlich Francisco José de Goya y Lucientes; geboren am 30.3.1746 in Fuendetodos, Aragón; gestorben am 16.4.1828 in Bordeaux) war Maler und Graphiker. Goya hatte ab 1760 Unterricht in Saragossa und wirkte später hauptsächlich in Madrid. Er schuf zunächst 1775 Entwürfe für die königliche Teppichmanufaktur Santa Bárbara in Madrid, wurde später zum Akademieprofessor ernannt und trat 1779 als Hofmaler in die Dienste des spanischen Königs. Dabei verlief sein "Aufstieg" keineswegs glatt, sondern war von ständigen Auseinandersetzungen mit der Academia San Fernando, bei der er sich mehrmals erfolglos bewarb, anderen Hofmaler, sowie dem Ringen um Aufträge geprägt.

Um 1790 lässt sich eine Wende in seinem künstlerischen Schaffen festhalten. Goyas Kunst zielte nun nicht mehr allein auf das höfische Umfeld und dessen Repräsentationswünsche. Langsam zog er sich von seinen öffentlichen Ämtern zurück und schuf Druckgrafiken, welche er auf dem "freien Markt" zu verkaufen versuchte. Die unter Verwendung der Aquatintatechnik angefertigten "Los Caprichos" (ca. 1796/1797, Erstveröffentlichung 1799) und "Desastres de la Guerra" (1810-1820) zeigen, wie scharfsinnig er sich mit den politischen und sozialen Umständen seiner Zeit beschäftigt hat. Die "Desastres de la Guerra" sind besonders geprägt von den Folgen und Gräueltaten während der napoleonischen Herrschaft und dem Unabhängigkeitskrieg der spanischen Bevölkerung. 1814 musste er sich vor der Inquisition für die berühmten Gemälde der im deutschsprachigen Raum wegen einer Falschübersetzung aus dem Spanischen als bekleidete und nackte Maja bekannten Bilder rechtfertigen. Nicht nur diese Gemälde erregten Anstoß, sondern auch die "Caprichos" und "Desastres", in denen Goya die Verfehlungen und Laster der damaligen Kirchenvertreter anprangerte.

Nachdem die Bourbonen wieder auf dem spanischen Thron saßen, wurde Goya erneut als Hofmaler eingesetzt. Mit dem Ringen von Monarchisten und Liberalen waren die politischen Unruhen jedoch längst nicht beseitigt. Goya zog sich 1819 auf sein Landhaus zurück. Schließlich wird die Situation für Goya, der in liberalen Kreisen verkehrte, nicht mehr tragbar. Um politischen Verfolgungen zu entgehen, reiste er nach Frankreich, wo er von 1824 an in Bordeaux lebte. Dort arbeitete er an seinen letzten Radierungen, die Stierkampfszenen zeigen. Gelähmt stirbt er am 16. April 1828.
 

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