Eduardo Chillida (geboren am 10. Januar 1924 in San Sebastián; gestorben am 1. August 2002 in San Sebastián), zählt zu den bekanntesten, zeitgenössischen Künstlern Spaniens. Nach seinem Studium der Architektur an der Universität von Madrid, wendet sich der junge Künstler bereits im Jahre 1947 fast gänzlich der Bildhauerei zu. 1948 stellt er erstmals in Paris aus. Nach seiner ersten Einzelausstellung in Madrid im Jahre 1954 beginnt Chillida mit der Arbeit an graphischen Werken, die seit 1956 ein bedeutender Bereich seiner künstlerischen Tätigkeit sind.
Chillidas Gesamtwerk ist stark geprägt durch seine außergewöhnliche Kreativität und durch seinen Variationsreichtum in der Wahl der Materialien sowohl für die Bildhauerei als auch für die graphische Arbeit. Chillida ist vor allem durch seine raumgreifenden, abstrakten Plastiken aus Eisen, Granit oder Holz bekannt geworden. Zu den bekanntesten gehören die Großobjekte vor dem UNESCO-Gebäude in Paris sowie vor dem Kanzleramt in Berlin.