walz kunsthandel, Überlingen am Bodensee   

  GALERIE & ANTIQUARIAT. KUNSTWERKE. Francisco José de Goya
KÜNSTLER
GALERIE & ANTIQUARIAT
KUNSTWERKE .
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BÜCHER & MAPPENWERKE .
AKTUELLES
29.09.2011
Vernissage am 30. Oktober 2011: Martina Geist - Dinge des Lebens

29.09.2011
Erich Heckel verlängert bis zum 15. Oktober 2011

22.06.2011
Vernissage am 10. Juli 2011: Erich Heckel – Engadiner Landschaften

AMBITIONIERT & GÜNSTIG
Margarete Schepelmann-Groz: Pferde am Baum
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NEUZUGÄNGE
Käthe Kollwitz: Arbeiterfrau mit schlafendem Jungen
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Francisco Goya: Alles geht drunter und drüber Francisco Goya: Alles geht drunter und drüber     Preis auf Anfrage  
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  Francisco de Goya (eigentlich Francisco José de Goya y Lucientes; geboren am 30.3.1746 in Fuendetodos, Aragón; gestorben am 16.4.1828 in Bordeaux) war Maler und Graphiker. Goya hatte ab 1760 Unterricht in Saragossa und wirkte später hauptsächlich in Madrid. Er schuf zunächst 1775 Entwürfe für die königliche Teppichmanufaktur Santa Bárbara in Madrid, wurde später zum Akademieprofessor ernannt und trat 1779 als Hofmaler in die Dienste des spanischen Königs. Dabei verlief sein "Aufstieg" keineswegs glatt, sondern war von ständigen Auseinandersetzungen mit der Academia San Fernando, bei der er sich mehrmals erfolglos bewarb, anderen Hofmaler, sowie dem Ringen um Aufträge geprägt.

Um 1790 lässt sich eine Wende in seinem künstlerischen Schaffen festhalten. Goyas Kunst zielte nun nicht mehr allein auf das höfische Umfeld und dessen Repräsentationswünsche. Langsam zog er sich von seinen öffentlichen Ämtern zurück und schuf Druckgrafiken, welche er auf dem "freien Markt" zu verkaufen versuchte. Die unter Verwendung der Aquatintatechnik angefertigten "Los Caprichos" (ca. 1796/1797, Erstveröffentlichung 1799) und "Desastres de la Guerra" (1810-1820) zeigen, wie scharfsinnig er sich mit den politischen und sozialen Umständen seiner Zeit beschäftigt hat. Die "Desastres de la Guerra" sind besonders geprägt von den Folgen und Gräueltaten während der napoleonischen Herrschaft und dem Unabhängigkeitskrieg der spanischen Bevölkerung. 1814 musste er sich vor der Inquisition für die berühmten Gemälde der im deutschsprachigen Raum wegen einer Falschübersetzung aus dem Spanischen als bekleidete und nackte Maja bekannten Bilder rechtfertigen. Nicht nur diese Gemälde erregten Anstoß, sondern auch die "Caprichos" und "Desastres", in denen Goya die Verfehlungen und Laster der damaligen Kirchenvertreter anprangerte.

Nachdem die Bourbonen wieder auf dem spanischen Thron saßen, wurde Goya erneut als Hofmaler eingesetzt. Mit dem Ringen von Monarchisten und Liberalen waren die politischen Unruhen jedoch längst nicht beseitigt. Goya zog sich 1819 auf sein Landhaus zurück. Schließlich wird die Situation für Goya, der in liberalen Kreisen verkehrte, nicht mehr tragbar. Um politischen Verfolgungen zu entgehen, reiste er nach Frankreich, wo er von 1824 an in Bordeaux lebte. Dort arbeitete er an seinen letzten Radierungen, die Stierkampfszenen zeigen. Gelähmt stirbt er am 16. April 1828.
 

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