K.R.H. Sonderborg (eigentlich Kurt Rudolf Hoffmann, geboren am 5. April 1923 in Sønderborg (Dänemark), gestorben 18. Februar 2008 in Hamburg) war ein wichtiger Vertreter des Informel.
Im Jahre 1924 siedelte Sonderborg mit seiner Familie nach Hamburg um, wo er von 1938 bis 1940 eine kaufmännische Lehre absolvierte. Von 1941 bis 1942 befand sich der Künstler in Hamburg in Gestapohaft auf Grund des Vorwurfs der Anglophilie (staatsabträgliches Verhalten mit dem Ziel, Unruhe unter der Bevölkerung zu stiften). Sonderborg studierte von 1947 - 49 Malerei, Graphik und Textilentwurf an der Landeskunstschule in Hamburg.
Ab 1953 war der Künstler Mitglied der Gruppe „Zen 49“, zu der unter anderem Künstler wie Willi Baumeister, Rolf Cavael, Gerhard Fietz und Rupprecht Geiger gehörten.
In den folgenden Jahren arbeitete Sonderborg in London Cornwall, New York, Ascona, Rom und Paris.
Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart berief Sonderborg im Jahre 1965 zum Professur für Malerei. Als Gastprofessor war der Künstler von 1969-70 am Minneapolis College of Art and Design und 1986 am Art Institute in Chicago tätig.
Ab 1990 unterhielt Sonderborg ein Atelier auf Schloss Solitude in Stuttgart und lebt in Stuttgart, Hamburg, Cornwall (UK) und auf Fanö (Dänemark).
2008 starb K.R.H. Sonderborg im Alter von 84 Jahren in Hamburg.